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Wacholder

Wacholder gehört zu den Zypressengewächsen und somit zu den Nadelbäumen. In Mitteleuropa sind vor Allem der Gemeine Wacholder und der Sadebaum vertreten. An dieser Stelle berichten wir vom Gemeinen Wacholder.

Er ist durch seine spitzen Nadeln, die sich in Dreier-Formation gabeln, zu erkennen, sowie durch seine 2-jährigen Beeren, die sich in der Reife von grün zu dunkelblau - schwarz färben.

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Ernte

Beeren: Geerntet werden die saftig-vollen Beeren im Oktober. Am Baum gelassen werden unreife, sowie schon verdorrte Früchte.

Nadeln: Frische Triebe und Knospen können im Frühjahr geerntet werden. Hierbei ist es wichtig, einen Großteil stehen zu lassen!

Holz: Am Besten reduziert man das Sammeln auf schon verdorrte und/oder abgefallene Zweige.

Medizinische Verwendung

Wacholder - Beeren - Kur: Man nehme am 1. Tage 4 Beeren zu sich, und steigere die Menge jeden Tag um 1 Beere bis man 15 Beeren einnimmt. Dann reduziere man die Menge täglich um 1 Beere bis auf 4 Beeren. Bei Bedarf kann man dies wiederholen. Anzuwenden bei Entgiftungen.

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Vermehren

Wir trennen im Frühjahr frische, hellgrüne, nicht verholzte Triebe ab, entfernen einige Nadelansätze, und stecken diese in die Erde. Nun gießen und immer gut feucht halten. Nach ein paar Wochen wachsen aus den alten Nadelansätzen Wurzeln.