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Nachhaltiger Spaziergang in Tübingen

Ende Juni trafen sich internationale Studierende im Rahmen einer Exkursion in Tübingen, um sich durch verschiedene Themenbereiche mit Public Anthropology näher zu beschäftigen. Dort bekamen wir das Angebot, einen Nachmittag zu organisieren, um den Studierenden die verschiedenen lokalen Nachhaltigkeitsinitiativen vorzustellen. Dazu sollten sie selber über weitere Möglichkeiten in ihrem eigenen Land - Rumänien, Griechenland, Italien und Kirgistan - reflektieren. 

Auf einem nachhaltigen Stadtrundgang brachten wir unsere internationalen Gäste zum Foodsharing, zum Umsonstladen in der Schelling sowie zum Unverpacktladen Speicher und machten sie auch über die Mehrwegsysteme wie Rebowl aufmerksam. Außerdem stellten wir unsere Arbeit und die Umwelt AG vor. Gleichzeitig durften die Studierende mit einer Polaroid-Kamera ein Foto von etwas machen, was sie besonders inspiriert oder interessiert hat, und den Nachmittag mit einem passenden Wort beschreiben. 

Zwischen uns, den Professorinnen und den Studierenden kam es zum bereichernden Austausch auf Augenhöhe, und auch wir haben Neues über die Nachhaltigkeitsangebote in anderen Ländern gelernt. Viele haben erzählt, wie es in ihrer Bekanntschaft früher Dinge wiederverwendet wurden, ohne es Nachhaltigkeit zu nennen. Das sich immer wiederholende Thema im Gespräch beschreibt sowohl einen ethnologischen Ansatz als auch unsere Orientierung: nicht jede Idee ist global in gleicher Form umsetzbar, sondern es kommt auf lokale Lösungsalternativen in unterschiedlichen Gesellschaften mit unterschiedlicher Geschichte und Kultur. Dazu braucht es tieferes Wissen über die jeweilige Gesellschaft und ihre Werte sowie die einheimische Mitarbeit! 

Alle waren trotz des langen Nachmittags sehr motiviert und begeistert! Wir sind gerne bereit, uns wieder für Interessierte vorzustellen.

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